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	<title>RCDS-Hamburg &#187; TUHH</title>
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		<title>Veranstaltung zum Thema Kernenergie</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder hat zum Thema Kernenergie und Atomkraftwerke eine Meinung. Jeden Tag stehen engagierte Mitb&#252;rger von greenpeaceund dem BUND in den deutschen Fu&#223;g&#228;ngerzonen und geben den Passanten  Brosch&#252;ren (aus recyceltem Altpapier, chlorfrei gebleicht, mit Regenwaldzertifikat) mit, in denen Atomenergie in den &#8220;strahlendsten&#8221; Farben dargestellt wird. Meinungen, die allein auf dieser Grundlage zustande kommen, m&#252;ssen zwangsl&#228;ufig in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" title="Vortrag von Frau Dr. Meyer-Bukow an der Bucerius Law School" href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_1743s.jpg"><img class="bordered" title="Kernenergieveranstaltung" src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_1743-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a> Jeder hat zum Thema Kernenergie und Atomkraftwerke eine Meinung. Jeden Tag stehen engagierte Mitb&#252;rger von greenpeaceund dem BUND in den deutschen Fu&#223;g&#228;ngerzonen und geben den Passanten  Brosch&#252;ren (aus recyceltem Altpapier, chlorfrei gebleicht, mit Regenwaldzertifikat) mit, in denen Atomenergie in den &#8220;strahlendsten&#8221; Farben dargestellt wird. Meinungen, die allein auf dieser Grundlage zustande kommen, m&#252;ssen zwangsl&#228;ufig in die Irre f&#252;hren.</p>
<p>Deshalb traf der RCDS Hamburg (gemeinsam mit der Stipendiatengruppe der Konrad-Adenauer-Stiftung) am Donnerstag, den 27. Mai, mit Fr. Dr. Meyer-Bukow die Pressesprecherin von Vattenfall Nuclear Energy. Weit davon entfernt, alles was mit Kernenergie zu tun, hat in den Himmel zu loben, warb Fr. Dr. Meyer-Bukow nur f&#252;r einen ehrlichen und vorurteilsfreien Umgang mit der Kernenergie. Die Risiken m&#252;ssen offen gelegt werden, aber auch der Nutzen muss in die Bewertung mit einflie&#223;en. Alternative Energiequellen sind noch nicht in der Lage Atomkraftwerke kurzfristig zu ersetzen oder w&#252;rden die ehrgeizigen Klimaziele unserer Bundesregierung in Frage stellen. Daher ist Kernenergie als Br&#252;ckentechnologie unverzichtbar. Noch positiver wird die Situation in vielen unserer Nachbarl&#228;nder bewertet, die vermehrt neue Kraftwerke bauen.</p>
<p>Die Veranstaltung war dann auch von hohem Informationsgehalt und es entwickelte sich eine offene Diskussion. Die meisten Teilnehmer hatten danach einen wesentlich besseren Einblick in das Thema Kernenergie und sind nun f&#252;r Ansprachen in deutschen Fu&#223;g&#228;ngerzonen ger&#252;stet. Diese Seite der Medaille zu betrachten, kann nur jedem empfohlen werden.</p>
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		<title>Gruppenvorsitzendenkonferenz in Wesseling &#8211; RCDS Stimme der Demokratie und Freiheit</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 16:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kessner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Tag der Deutschen Einheit begann die allj&#228;hrliche Gruppenvorsitzendenkonferenz (GVK) des RCDS-Bundesverbands im Tagungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wesseling bei K&#246;ln/Bonn. Die Delegierten &#8211; unter ihnen drei Vertreter aus Hamburg &#8211; beschlossen einen Leitantrag, mit dem vielf&#228;ltige Ma&#223;nahmen vorgeschlagen werden, Studienabbr&#252;che zu verhindern. Daneben wurde eine Vielzahl weiterer Antr&#228;ge zu hochschul- und bildungspolitischen sowie zu allgemeinpolitischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk002.jpg" rel="lightbox" title="V.l.n.r: S&#246;ren Niehaus (Gruppenvorsitzender an der HAW), Johannes Ke&#223;ner (GVK-Delegierter der Bucerius Law School, Landesvors.), Andreas Rottler (GVK-Delegierter der Universit&#228;t Hamburg, stellv. Landesvors.)"><img src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk002-150x150.jpg" alt="" title="gvk002" width="150" height="150" class="bordered" align="right"/></a>Am Tag der Deutschen Einheit begann die allj&#228;hrliche Gruppenvorsitzendenkonferenz (GVK) des RCDS-Bundesverbands im Tagungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wesseling bei K&#246;ln/Bonn.</p>
<p>Die Delegierten &#8211; unter ihnen drei Vertreter aus Hamburg &#8211; beschlossen einen Leitantrag, mit dem vielf&#228;ltige Ma&#223;nahmen vorgeschlagen werden, Studienabbr&#252;che zu verhindern. Daneben wurde eine Vielzahl weiterer Antr&#228;ge zu hochschul- und bildungspolitischen sowie zu allgemeinpolitischen Fragen debattiert. Unter anderem ging es um die Perspektiven der Atomkraft in Deutschland.</p>
<p><a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk004.jpg" title="Holger Dolger stellt die Initiative MINT vor." rel="lightbox"><img src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk004-150x150.jpg" alt="" title="gvk004" width="150" height="150" class="bordered" align="left" /></a>Der RCDS tritt in besonderem Ma&#223;e daf&#252;r ein, die technisch-naturwissenschaftlichen F&#228;cher zu st&#228;rken. Die Begeisterung hief&#252;r mu&#223; schon im Kindesalter st&#228;rker geweckt werden. Partnerschaften mit Unternehmen, Praktika, mehr und besserer Unterricht in Mathematik, Informatik, Physik, Chemie, Biologie und Astronomie sowie eine h&#246;here Attraktivit&#228;t des Lehrerberufs in diesen F&#228;chern sind Grundvoraussetzungen daf&#252;r, einen weiteren Irrweg Abertausender Schulabg&#228;nger in Studienf&#228;cher zu verhindern, die keine berufliche Zukunft bieten. Der Frieden und der Wohlstand Deutschlands und Europas h&#228;ngen von dem Erfindergeist k&#252;nftiger Ingenieursgenerationen ab. Naturwissenschaftler werden auch ma&#223;geblich gefordert sein, die Herausforderungen des Klimawandels und der Umweltzerst&#246;rung zu bew&#228;ltigen.</p>
<p><span id="more-234"></span><a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk0001.jpg" rel="lightbox" title="Andreas Rottler warnt vor einem Ausstieg aus dem Atomausstieg – private Gewinne bei gleichzeitiger Sozialisierung der immensen Folgekosten der Atomkraft darf es nicht geben, schon gar nicht, solange die Endlagerfrage ungekl&#228;rt bleibt. Der RCDS Hamburg tritt daf&#252;r ein, die Atomkraft unvoreingenommen zu bewerten. Ein pauschales Nein zur Atomkraft ist kein Weg. Es gibt aber auch kein Grundgesetz in der Union, f&#252;r Atomstrom sein zu m&#252;ssen. Die Prinzipien christlich-konservativer Politik sind fundamentaler. Risiken f&#252;r die Bewahrung der Sch&#246;pfung sind mit den Bed&#252;rfnissen der Bev&#246;lkerung und der Wirtschaft nach Energiesicherheit sorgsam abzuw&#228;gen."><img class="bordered" title="gvk000" src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk0001-150x150.jpg" alt="" align="right" width="150" height="150" /></a>Auf der GVK sprach daher auf Einladung des RCDS Horst Dolger f&#252;r die Initiative MINT (<a href="http://www.mintzukunft.de" target="_new">www.mintzukunft.de</a>), die sich mit zahlreichen Ma&#223;nahmen der Aufgabe annimmt, die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu verbessern.</p>
<p>Vierzig Jahre nach 1968 sprach au&#223;erdem Prof. Dr. Gerd Langguth, RCDS-Bundesvorsitzender in den Jahren 1970 bis 1974, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Professor f&#252;r Politikwissenschaften in Bonn, &#252;ber die Auswirkungen der Studentenrevolte auf die Gegenwart. Er forderte, die 68er-Aktivisten nicht anhand vermeintlich kausal verkn&#252;pfter Liberalisierungsentwicklungen in den letzten Jahren zu messen, sondern anhand ihrer urspr&#252;nglichen Ziele. <a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk001.jpg" rel="lightbox" title="Prof. Dr. Gerd Langguth, RCDS-Bundesvorsitzender von 1970 bis 1974, spricht vor der GVK"><img src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk001-150x150.jpg" alt="Prof. Dr. Gerd Langguth" align="left" title="gvk001" width="150" height="150" class="bordered" /></a>W&#228;hrend Walter Jens dem Studentenf&#252;hrer Rudi Dutschke ein &#8220;jesuanisches Wesen&#8221; bescheinigt habe, sei in dessen Denken bereits der Keim f&#252;r die sp&#228;teren Gewalttaten der RAF gelegt. Schon vor 1968 lasse sich bei Dutschke und anderen Galionsfiguren der Studentenrevolte ein antidemokratisch-totalit&#228;res Gedankengut nachweisen. Langguth, selbst evangelischer Christ, wies auch auf den protestantischen Hintergrund Dutschkes und anderer 68er hin. Viele Katholiken w&#228;ren wom&#246;glich weniger anf&#228;llig gewesen f&#252;r die Irrwege der Studentenbewegung. Die Modernisierung der Gesellschaft seit den 60er Jahren h&#228;tte die Studentenrevolte wom&#246;glich beschleunigt, aber nicht verursacht. Schon gar nicht k&#246;nne ihr Beitrag dazu &#252;ber sozialistische, undemokratische Gesinnung hinwegt&#228;uschen.</p>
<p><a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk003.jpg" rel="lightbox" title="Die Hamburger RCDS-Delegation bei den Antragsberatungen"><img src="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/10/gvk003-150x150.jpg" alt="" title="gvk003" width="150" height="150" align="right" class="bordered" /></a>Langguth forderte die anwesenden RCDS-Mitglieder auf, auch heute die Stimme f&#252;r Demokratie und Freiheit zu erheben. Dem wollen wir Rechnung tragen.</p>
<p>Nach einer &#246;kumenische Andacht am Vorabend des Erntedankfestes und einem fr&#246;hlich-rheinischen Beisammensein schlo&#223; die Gruppenvorsitzendekonferenz am 5. Oktober nach weiteren Antragsberatungen mit der deutschen Nationalhymne.</p>
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		<title>Podiumsdiskussion: Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr in Afghanistan und im Libanon</title>
		<link>http://www.rcds-hamburg.de/2008/06/11/podiumsdiskussion-auslandseinsaetze-der-bundeswehr-in-afghanistan-und-im-libanon/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 08:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kessner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Studententages findet auch in diesem Jahr im Rahmen des Studium Generale der Bucerius Law School eine gemeinsame Podiumsdiskussion der politischen Hochschulgruppen &#8211; RCDS, LHG, Gr&#252;ne Hochschulgruppe, Jusos, SDS &#8211; statt. Zum Thema Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr in Afghanistan und im Libanon diskutieren: Marcus Weinberg (CDU), MdB, stellv. Vors. der CDU Hamburg Frank Werner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des Studententages findet auch in diesem Jahr im Rahmen des Studium Generale der Bucerius Law School eine gemeinsame Podiumsdiskussion der politischen Hochschulgruppen &#8211; RCDS, LHG, Gr&#252;ne Hochschulgruppe, Jusos, SDS &#8211; statt.</p>
<p>Zum Thema Auslandseins&#228;tze der Bundeswehr in Afghanistan und im Libanon diskutieren:</p>
<p>Marcus Weinberg (CDU), MdB, stellv. Vors. der CDU Hamburg</p>
<p>Frank Werner (F.D.P.), Initiator der &#8220;Hamburger Erkl&#228;rung&#8221; und Vors. des Vereins Hamburger Erkl&#228;rung e.V.</p>
<p>Michael Neumann (SPD), MdHB, Vors. der SPD-B&#252;rgerschaftsfraktion</p>
<p>Prof. Dr. Norman Paech (PDS/Linkspartei), MdB</p>
<p>Moderation: Andreas Flocken, NDR.</p>
<p>11. Juni 2008</p>
<p>Heinz-Nixdorf-H&#246;rsaal</p>
<p>Im Anschlu&#223; laden die politischen Hochschulgruppen alle Studenten und G&#228;ste zu einer Cocktailparty im Innenhof der Bucerius Law School.</p>
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		<title>Tag des Stipendiums</title>
		<link>http://www.rcds-hamburg.de/2008/03/31/tag-des-stipendiums/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 09:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schnabel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des &#8220;Tages des Stipendiums&#8221; des Studierendenwerk Hamburg stellen sich an der Universit&#228;t Hamburg (Hauptmensa Studierendenhaus) am 9. April ab 15.00 Uhr die Konrad-Adenauer-Stiftung sowie weitere Begabtenf&#246;rderungswerke vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des &#8220;Tages des Stipendiums&#8221; des <a href="http://www.studierendenwerk-hamburg.de" target="_new">Studierendenwerk Hamburg</a> stellen sich an der Universit&#228;t Hamburg (Hauptmensa  Studierendenhaus) am 9. April ab 15.00 Uhr die Konrad-Adenauer-Stiftung sowie weitere Begabtenf&#246;rderungswerke vor.</p>
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		<title>CDU-Hochschulreform verzeichnet sichtbare Erfolge</title>
		<link>http://www.rcds-hamburg.de/2008/02/16/hochschulreform/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 13:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kessner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;nf Jahre nach Vorlage der Empfehlungen zur Reform der Hamburger Hochschulen durch die sog. „Dohnanyi-Kommission“ hat Wissenschaftssenator J&#246;rg Dr&#228;ger einen Bericht &#252;ber den erreichten Umsetzungsstand an den Vorsitzenden der Kommission Dr. Klaus v. Dohnanyi &#252;bergeben. Auf der Basis der Kommissions-Empfehlungen von 2003 hat der Senat den seit Jahrzehnten umfangreichsten Erneuerungsproze&#223; des Hamburger Hochschulsystems eingeleitet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;nf Jahre nach Vorlage der  Empfehlungen zur Reform der Hamburger Hochschulen durch die sog.  „Dohnanyi-Kommission“ hat Wissenschaftssenator J&#246;rg Dr&#228;ger einen Bericht  &#252;ber den erreichten Umsetzungsstand an den Vorsitzenden der Kommission Dr. Klaus  v. Dohnanyi &#252;bergeben.</p>
<p>Auf der Basis der Kommissions-Empfehlungen von 2003 hat  der Senat den seit Jahrzehnten umfangreichsten Erneuerungsproze&#223; des Hamburger  Hochschulsystems eingeleitet und in gro&#223;en Teilen umgesetzt. Langj&#228;hrige  Blockaden wurden aufgehoben, Ressourcen geb&#252;ndelt, strukturelle  Fehlentwicklungen korrigiert und zukunftsorientierte Schwerpunkte gesetzt.</p>
<p>Die Erneuerungsprozesse des Hamburger Hochschulsystems zeigen bereits erste Erfolge:</p>
<p><strong>1. Verbesserung der Situation in Studium und  Lehre</strong><br />
Bereits zum Wintersemester 2007/2008 wurden alle  Hamburger Studieng&#228;nge (bis auf  Jura, Medizin und Kunst) auf das  Bachelor-Master-Studiensystem umgestellt. Die Einf&#252;hrung des BA/MA-Systems sowie  die zus&#228;tzlichen Einnahmen z.B. aus Studiengeb&#252;hren haben zu einer deutlich  verbesserten Betreuung in vielen F&#228;chern gef&#252;hrt. Die Zahl der  Hochschulabsolventen hat sich in Hamburg von 2001 bis 2006 um 36% erh&#246;ht. Die in  2001 mit knapp 50% zu niedrige Studienerfolgsquote stieg seitdem um 12 %.  Au&#223;erdem erhielten die Hochschulen 2004 das Recht, ihre Studierenden selbst  auszuw&#228;hlen.</p>
<p><span id="more-95"></span><strong>2. Konzentration und Exzellenzf&#246;rderung in der Forschung</strong><br />
Der Senat unterst&#252;tzt mit einer konsequenten  F&#246;rderpolitik die Exzellenzbildung im Forschungsbereich. Wichtige Schwerpunkte  wurden insbesondere in der Klimaforschung, der Nano- und Biotechnologie, der  Strukturforschung, der Logistik und dem China-Kompetenz-Cluster gesetzt. Der  Proze&#223; der Schwerpunktsetzung zeigt bereits erste Erfolge:</p>
<ul>
<li>Klimaforschung: Gewinn des Exzellenzclusters „CliSAP“  in der Exzellenzinitiative und Ausbau des Deutschen Klimarechenzentrums  (zusammen ca. 100 Mio. Euro).</li>
<li> Strukturforschung: Bau des Freien Elektronen-Laser  X-FEL am DESY (1 Mrd. Euro); Gr&#252;ndung des Anwendungszentrums C-FEL (ca. 50 Mio.  Euro), das nach f&#252;nf Jahren in ein f&#252;r Hamburg drittes Max-Planck-Institut  &#252;berf&#252;hrt werden soll.</li>
<li> Nano- und Biotechnologie: Gr&#252;ndung zweier Zentren f&#252;r  Nanotechnologie (ca. 18 Mio. Euro); Gewinn des Clusters „Biokatalyse 2021“ (20  Mio. Euro) durch die TUHH.</li>
<li> Logistik: Gr&#252;ndung der K&#252;hne School of Logistics mit  einem Forschungsschwerpunkt Logistik dank einer Spende der K&#252;hne-Stiftung (30  Mio. Euro).</li>
<li> China: Gewinn der EU-Ausschreibung um die Europe-China  School of Law durch ein internationales Konsortium unter Leitung der Universit&#228;t  Hamburg (35 Mio. Euro).</li>
</ul>
<p><strong>3. Grundlegende Strukturreform der Hamburger Hochschulen</strong><br />
Mit einer umfassenden Hochschulstrukturreform wurden  unflexible Strukturen aufgel&#246;st, die Anzahl der Entscheidungsgremien reduziert  und die Verantwortlichkeiten in den Hochschulen klarer geregelt. &#220;ber 285  Gremien wurden abgeschafft. Statt bisher 31 „Fachbereiche“ an Universit&#228;t und  Fachhochschule gibt es heute in Hamburg 10 leistungsf&#228;hige, in Fragen von  Studium und Lehre sowie der Forschung weitestgehend autonom agierende  Fakult&#228;ten. Die Autonomie der Hochschulen wurde weiter gest&#228;rkt, indem eine  Vielzahl (vorher beh&#246;rdlichen) Genehmigungs- und Entscheidungskompetenzen auf  die Hochschulen &#252;bertragen wurden.</p>
<p>Gleichartige Angebot der Hamburger Hochschulen wurden  gem&#228;&#223; den Empfehlungen des Kommissionsberichtes zusammengef&#252;hrt und dadurch die  Zersplitterung der Hamburger Hochschullandschaft aufgehoben:</p>
<ul>
<li> Integration der Hamburger Universit&#228;t f&#252;r Wirtschaft  und Politik (HWP) in die Universit&#228;t Hamburg</li>
<li> B&#252;ndelung der Bauausbildungen in der neuen HafenCity  Universit&#228;t</li>
<li> Konzentration der Medienausbildung auf dem Campus  Finkenau</li>
</ul>
<p><strong>4. Bessere und verl&#228;&#223;liche Finanzausstattung f&#252;r die  Hamburger Wissenschaft</strong><br />
Der Sparkurs fr&#252;herer Senate wurde beendet und die  Hochschulen erhielten finanzielle Planungssicherheit f&#252;r die n&#228;chsten zehn  Jahre. Durch die Umstellung auf die sog. Drei-S&#228;ulen-Finanzierung werden die  Hochschulen seit 2005 leistungsorientiert (z.B. nach Absolventen) finanziert.</p>
<p>Innerhalb der letzten sieben Jahre ist der  Wissenschaftsetat um 22,8 % gestiegen. Die strukturelle Unterfinanzierung der  Universit&#228;t ist durch die Aufstockung des Universit&#228;tsbudgets um mittelfristig  weitere 9,5 Mio. Euro pro Jahr beendet worden. Durch die Einf&#252;hrung von  Studiengeb&#252;hren stehen j&#228;hrlich ca. 40 Mio. Euro  zus&#228;tzliche Mittel f&#252;r die  Verbesserung der Lehre zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Bis 2011 flie&#223;en zus&#228;tzlich weitere ca. 200 Mio. Euro  durch den Hamburger Pakt f&#252;r Exzellenz und Wachstum, den Hochschulpakt 2020, den  Forschungspakt und die Exzellenzinitiative in die Hamburger Wissenschaft.  Aufgrund moderner Strukturen und Steuerungsinstrumente ist es gelungen, die  j&#228;hrlichen Drittmitteleinnahmen (2001-2006) um 16% zu steigern. Dies bedeutet  ein j&#228;hrliches Plus von 15 Mio. Euro.</p>
<p>Wissenschaftssenator J&#246;rg Dr&#228;ger: „Die Hamburger  Strukturkommission war mit vielen ihrer Vorschl&#228;gen ihrer Zeit voraus; ihre  Arbeit wurde bereits als Blaupause f&#252;r Deutschland bezeichnet. Die Empfehlungen  sind unverzichtbare Grundlage unserer Reformaktivit&#228;ten und die ersten Erfolge  best&#228;tigen uns auf unserem Weg. Es hat sich auch als richtig erwiesen, da&#223; die  Kommission eine Reform aus einem Guss vorgelegt hat, bei der es keine  Rosinenpickerei geben konnte: So mu&#223;ten die schwierigen genauso wie die  erfreulichen Ma&#223;nahmen umgesetzt werden. Stark gestiegene Absolventenzahlen, die  deutlich verbesserte Finanzausstattung sowie der Erfolg in der  Exzellenzinitiative best&#228;tigen unsere Reform.“</p>
<p>Das Dokument k&#246;nnen Sie <a href="http://www.rcds-hamburg.de/wp-content/uploads/2008/02/bwf30-anlage1.pdf" title="bwf30-anlage1.pdf">hier</a> im pdf &#8211; Format herunterladen.</p>
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