Studenten statt Studierende oder: So schließt der AStA ein Magazin
Das studentische Magazin info-parkour der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) stellt seinen Betrieb ein. Der Grund ist einfach: Die Redaktion wollte –wie die meisten deutschen Zeitungen– über „Studenten“ berichten. Das verstößt jedoch gegen die Glaubenssätze des AStA der HAW. Dieser erlaubt nur das Wort „Studierende“. Dass dieses Wort schon grammatikalisch fragwürdig ist, ignoriert er genauso wie die im Grundgesetz verankerte Pressefreiheit, alles für das Hohelied der Political Correctness.
Der RCDS Hamburg unterstützt die Redaktion bei ihrem Kampf für die Pressefreiheit. Nicht ein einziges Wort steht auf dem Spiel, sondern die Unabhängigkeit des ganzen Magazins. Dazu Matthias Schulz, der Landesvorsitzende des RCDS: „Der AStA will die Zwangsbeiträge der Studenten nur nutzen, um seine eigene –linke– Agenda zu verfolgen. Eine freie Debatte ist nicht mehr möglich. Wenn Journalisten nicht einmal mehr ihre Vokabeln selbst bestimmen dürfen, steht Orwells Schreckensvision aus 1984 mit der Kunstsprache Neusprech vor der Tür.“
Dies ist nur ein weiteres Beispiel für den Missbrauch studentischer Gelder durch ihre sogenannten Interessenvertretungen. Der RCDS wird weiter für neue Politik für Studenten kämpfen, die an den Werten des Grundgesetzes orientiert ist und einer hohen Transparenz verpflichtet ist.
