Kein VerstĂ€ndnis fĂŒr Möchtegern-68er! Besetzung von UnigebĂ€uden sofort beenden!

25. November 2009
Von

unihhDer RCDS Hamburg fordert die wenigen Demonstranten auf, sofort die Besetzung von UniversitÀtsgebÀuden zu beenden!

„Bei genauem Hinsehen ist völlig klar, dass sich eine kleine Minderheit von ewig-gestrigen, linksradikalen Studenten ĂŒber die große Mehrheit hinwegsetzt, um durch die Besetzung von UnigebĂ€uden ihre wirren Ansichten unter das Volk zu bringen, ohne auch nur einen vernĂŒnftigen Lösungsansatz zur Diskussion um die Bologna-Reform zu erarbeiten. Wenn eine kleine Minderheit meint, die Mehrheit der Studenten von Lehrveranstaltungen ausschließen zu können, so ist das schlicht asozial!“, so der RCDS-Vorsitzende Andreas Rottler.

Die Kritik am Bologna-Prozess ist in Teilen richtig. Aber die konkreten VerĂ€nderungen werden in den Gremien unserer Hochschule durchgesetzt und nicht durch bloße Krawalle und das Schimpfen auf Politiker. Bei den Organisatoren vom Streik scheint noch immer die Hoffnung auf die Weltrevolution vorhanden zu sein und sie sind zu bequem, um sich mit den RealitĂ€ten an den Hochschulen auseinandersetzen. Der RCDS begrĂŒĂŸt, dass in der nĂ€chsten Zeit in offener Diskussion eine Evaluation der StudienplĂ€ne durchgefĂŒhrt werden soll. In diesem Zusammenhang tritt der RCDS auch fĂŒr die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen ein! Die Wahl eines neuen PrĂ€sidenten zeigt, dass an der UniversitĂ€t die nötige Aufbruchstimmung herrscht, um wichtige Reformen in die Wege zu leiten.

„‚Bildung fĂŒr alle und zwar umsonst’ ist eine Parole von vorgestern. Die Möchtegern-68er haben noch nicht verstanden, dass man fĂŒr VerĂ€nderungen nicht nur laut schreien, sondern hart arbeiten muss. DafĂŒr aber sind sie fast immer zu bequem. Außer ein paar Schlagzeilen erreichen diese Studenten nur, dass unsere Vorlesungen ausfallen und Kommilitonen am Studieren gehindert werden. Wir kĂ€mpfen weiter fĂŒr gute Studienbedingungen und machen nicht Krawall fĂŒr die Weltrevolution“, so Andreas Rottler abschließend.

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