Kein Verständnis für Möchtegern-68er! Besetzung von Unigebäuden sofort beenden!

unihhDer RCDS Hamburg fordert die wenigen Demonstranten auf, sofort die Besetzung von Universitätsgebäuden zu beenden!

„Bei genauem Hinsehen ist völlig klar, dass sich eine kleine Minderheit von ewig-gestrigen, linksradikalen Studenten über die große Mehrheit hinwegsetzt, um durch die Besetzung von Unigebäuden ihre wirren Ansichten unter das Volk zu bringen, ohne auch nur einen vernünftigen Lösungsansatz zur Diskussion um die Bologna-Reform zu erarbeiten. Wenn eine kleine Minderheit meint, die Mehrheit der Studenten von Lehrveranstaltungen ausschließen zu können, so ist das schlicht asozial!“, so der RCDS-Vorsitzende Andreas Rottler.

Die Kritik am Bologna-Prozess ist in Teilen richtig. Aber die konkreten Veränderungen werden in den Gremien unserer Hochschule durchgesetzt und nicht durch bloße Krawalle und das Schimpfen auf Politiker. Bei den Organisatoren vom Streik scheint noch immer die Hoffnung auf die Weltrevolution vorhanden zu sein und sie sind zu bequem, um sich mit den Realitäten an den Hochschulen auseinandersetzen. Der RCDS begrüßt, dass in der nächsten Zeit in offener Diskussion eine Evaluation der Studienpläne durchgeführt werden soll. In diesem Zusammenhang tritt der RCDS auch für die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen ein! Die Wahl eines neuen Präsidenten zeigt, dass an der Universität die nötige Aufbruchstimmung herrscht, um wichtige Reformen in die Wege zu leiten.

„‚Bildung für alle und zwar umsonst’ ist eine Parole von vorgestern. Die Möchtegern-68er haben noch nicht verstanden, dass man für Veränderungen nicht nur laut schreien, sondern hart arbeiten muss. Dafür aber sind sie fast immer zu bequem. Außer ein paar Schlagzeilen erreichen diese Studenten nur, dass unsere Vorlesungen ausfallen und Kommilitonen am Studieren gehindert werden. Wir kämpfen weiter für gute Studienbedingungen und machen nicht Krawall für die Weltrevolution“, so Andreas Rottler abschließend.

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