Der Reformkurs an der Universität Hamburg muss fortgesetzt werden!
In der aktuellen Diskussion um die Führung und den Kurs der Universität Hamburg fordert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) die Fortsetzung des Reformkurses. Wichtige Baustellen, wie die Bachelor/Master-Umstellung oder die bauliche Entwicklung der Universität, müssen engagiert vorangetrieben werden. Der RCDS fordert daher, dass für die Universitätsleitung eine Person gefunden wird, die die Reformen in der Sache weiterführt und, wie dies ganz normal ist, Auswüchsen und Fehlentwicklungen entgegenwirkt. Das Hochschulgesetz hat sich bewährt! Nichtsdestoweniger müssen Schwachstellen beseitigt bzw. verbessert werden, so wie dies in jedem Evaluationsprozess der Fall ist. Der RCDS lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den Einsatz von Senatorin Dr. Herlind Gundelach. Frau Gundelach hat erreicht, dass die Zukunft und die bauliche Entwicklung der Universität zu einem wichtigen Thema in der Stadt geworden sind und nun die erforderliche und verdiente Aufmerksamkeit genießen. Ein stiefmütterliches Verhalten gegenüber der Universität, wie zu alten SPD-Zeiten, gehört damit der Vergangenheit an. Bildung und Wissenschaft sind der Schlüssel für Erhaltung und Mehrung des Wohlstandes in Deutschland. Aus diesem Grund braucht Hamburg eine erstklassige und wettbewerbsfähige Universität. Hierfür steht die Wissenschaftssenatorin!
Viele rückwärtsgewandte Personen an der Universität, insbesondere auch im Studierendenparlament, haben bis heute nicht begriffen, dass die Universität Hamburg keine Institution im luftleeren Raum ist, sondern sich im permanenten Wettbewerb mit anderen Hochschulen in der Welt messen muss. Die aktuelle unklare Situation parteipolitisch zu Misbrauchen, auch im Hinblick auf die Bundestagswahl und einen umkämpften Wahlkreis Hamburg-Eimsbüttel, ist grob fahrlässig und verwerflich, denn damit schadet man der Universität und seinen Studenten nur unnötig. Der RCDS-Landesvorsitzende Andreas Rottler (25) sagte dazu: “Die Universität hat, auch durch die engagierte Arbeit von Frau Prof. Auweter-Kurtz, in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und sich durch den Reformkurs in der Hochschullandschaft des 21ten Jahrhunderts eine gute Ausgangsposition verschafft. Diesen Schwung gilt es zu nutzen, im Interesse aller Studenten, Mitarbeiter und Professoren.”
