Gute Schulen für Hamburg!
Die Hamburger Schulreform sieht eine Einführung des Primarschulkonzeptes flächendeckend vor. Bis einschließlich Klasse 6 werden damit alle SchülerInnen gemeinsam unterrichtet. Ausnahmen hiervon sind nicht vorgesehen. Damit werden erfolgreiche Gymnasien auf ein Mittelmaß zurechtgestutzt und eine individuelle Förderung ab Klasse 5 unmöglich gemacht.
Besonders gefährdet sind die Gymnasien, insbesondere die humanistischen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft. Statt Bildungsvielfalt droht das Ende erfolgreicher Hamburger Schulen!
Nach erfolglosen Protestbriefen seitens zahlreicher Schulen (u.a. des Christianeums, der Sankt-Ansgar-Schule oder des Matthias-Claudius Gymnasiums) findet
am 18.04.2009, ab 11.00 Uhr am Gänsemarkt eine Großdemonstration unter dem Motto “Schulreformchaos – Nein Danke!” statt.
Weitere Informationen: www.gute-schulen-fuer-hamburg.de



Am 24. März 2010 um 13:43 Uhr
Als Elternratsvorsitzender des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Hamburg kämpfen wir (der Elternrat)seit dem Bekanntwerden des Koalitionsvertag gegen die Einführung der Primar-Schule in der vorgestellten Fassung!
In den RSK Sitzungen wurde unser Anliegen genau so wenig gewürdigt wie in den vielen Gesprächen mit den Schulverantwortlichen. Mir scheint es war nur eine Alibi-Veranstaltung die uns Steuerzahler viel Geld gekostet hat. Geld scheint für Durchsetzung einer Idee keine Rolle zu spielen.
Dass nun ausgerechnet die CDU den drei gliedrige Schulsystemen so leicht aufgibt hat uns alle überrascht. Die CDU hat nun die SPD Position von 1974 voll und ganz übernommen… schade.
Das wird viele Wählerstimmen kosten! Für mich ist es völlig unverständlich, dass nun auch noch ein „Packt“ gegen die konservativen CDU Wähler geschlossen wurde.
Die CDU mit der GAL,SPD und Linke gegen die Bürgerinitiative „Wir wollen lernen“, das ist auch für mich neu. Auch den Einsatz weiterer Steuergelder zu einer Gegenkampanje halte ich für nicht zulässig. Wie soll eine Bürgerinitiative dagegen halten. Wenn schon die Schulbehörde 200.000 € für Werbung ausgibt muss dieses Steuergeld auch der Initiative zur Verfügung gestellt werden (Gleichheitsgrundsatz)