Die Universität ist in Eimsbüttel am besten aufgehoben.
Die Ergebnisse der von Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach eingesetzten Arbeitsgruppe zeigen deutlich: Die Sanierung der Universität am Standort in Hamburg-Eimsbüttel ist alternativlos. Der RCDS fordert von Politik und Hochschulleitung ein klares Bekenntnis zum aktuellen Standort und einen zügigen Beginn der Sanierungsmaßnahmen.
Bereits im vergangenen Jahr hat die Wissenschaftssenatorin den massiven Sanierungsbedarf an der Universität Hamburg erkannt. Um diesen Missstand zu beseitigen wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um vier mögliche Szenarien zur Zukunft der Universität Hamburg zu erarbeiten. Anhand der Ergebnisse lässt sich erkennen, dass nur Szenario zwei, die Universität bleibt am Standort, sinnvoll ist. Der RCDS-Landesvorsitzende Andreas Rottler (25) erklärt hierzu: „ Der zusätzliche Flächenbedarf von 100 000 Quadratmetern lässt sich ohne Probleme im unmittelbaren Umfeld des jetzigen Standorts realisieren. Zudem ist diese Variante mit ca. 1,5 Milliarden Euro deutlich günstiger als der Umzug in die Hafencity, der mit mindestens 2 Milliarden Euro zu Buche schlägt. Welches Steigerungspotential außerdem in Kostenvoranschlägen für Großprojekte im Hafengebiet liegt, haben wir kürzlich bei der Elbphilharmonie und der HafenCity-Universität gesehen. Anstatt aus vermeintlich stadtentwicklungspolitischen Gründen Luftschlösser im Hafen zu errichten ist ein zügiger Sanierungsbeginn in Eimsbüttel dringend notwendig!“
Die Flächen am kleinen Graasbrook werden außerdem von der Wirtschaft für den Hafen benötigt. Nur so kann sichergestellt werden, dass Hamburg seine ehrgeizigen Wachstumsziele für den Hafen erreicht. Rottler, der auch Mitglied des neugewählten Landesvorstands der Jungen Union Hamburg ist, stellt weiterhin fest: „Die große Gefahr besteht nun darin, dass die Zukunft der Universität in der politischen Diskussion um einen Umzug zerrieben wird. Es wird nun darauf ankommen zügig finanzielle Mittel bereitzustellen, insbesondere auch aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung, um schnell und unbürokratisch mit der Sanierung beginnen zu können. Alles andere nutzt den Studenten nichts und ist nur ein politischer Tanz um ein Wolkenkuckucksheim.“
