Zeitzeugenabend – Vergessene Opfer, Endstation Gulag

Am 17. Juni 2008 jährt sich der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR zum 55. Male. Dieses in der heutigen Öffentlichkeit weitgehend unbeachtete Ereignis ist dem RCDS Anlaß, die Schrecken der kommunistischen Herrschaft in Europa in Erinnerung zu rufen.

Am 17. Juni 2008 spricht in der Bucerius Law School in R. 1.03 Horst Schüler zu Studenten und interessierten Besuchern.

Horst Schüler, zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes, wurde 1951 in der DDR wegen “Widerstands gegen das kommunistische System” verhaftet und in die Sowjetunion deportiert. Vier Jahre lang mußte er als Zwangsarbeiter im sowjetischen Gulag “Workuta” am Eismeer unter menschenunwürdigen Bedingungen zubringen. Motiviert auch von den Ereignissen des 17. Juni 1953 in der DDR initiierten die Häftlinge einen Aufstand, der schließlich blutig niedergeschlagen wurde.

Horst Schüler, dessen sozialdemokratischer Vater einst von den Nationalsozialisten ermordert worden war, berichtete eindrucksvoll von seinen Erlebnissen.

Der RCDS an der Bucerius Law School konnte die Jusos und die LHG der Bucerius Law School dafür gewinnen, mit zur Veranstaltung einzuladen. Den Sozialismus nicht zu verharmlosen, ist eine gemeinsame Aufgabe aller Demokraten.

Einen Kommentar schreiben


preload1 preload2