Hamburgs Gymnasien retten!

Vielfalt statt Einfalt

Tragen Sie mit Ihrer Unterschrift unter www.vielfalt-statt-einfalt.de zum Erhalt der Gymnasien bei!

Die Landesverbände Hamburg des Rings Christlich-Demokratischer Studenten, der Schüler-Union (SU) und der Jungen Union (JU) kämpfen anläßlich der aktuellen Auseinandersetzung um die künftige Schulstruktur in Hamburg um den Erhalt der Hamburger Gymnasien.

Zum Beginn der Kampagne erklären die drei Landesvorsitzenden Johannes Keßner (25) für den RCDS, Ramon Weilinger (15) für die SU und Ina Diepold (28) für die JU:

„Die von SPD, GAL und Linkspartei und der Volksinitiative ,Eine Schule für alle’ geplante Abschaffung der Gymnasien bedeutet Gleichmacherei statt individueller Förderung und ein Absenken des Bildungsstandards. Eine ,Einheitsschule’ löst die bildungspolitischen Probleme nicht – im Gegenteil. JU, SU und RCDS setzen sich daher für den Erhalt der Gymnasien ein. Wir unterstützen die CDU mit einer eigenen Kampagne.“

Durch verschiedene Verteilaktionen in Hamburg und weitere Veranstaltungen wird darauf hingewiesen, daß gerade mit den Gymnasien Schüler effizient sowohl für die universitäre wie auch berufliche Ausbildung vorbereitet werden. Insbesondere die nach den individuellen Fähigkeiten differenzierte Schulausbildung kennzeichnet das deutsche Bildungssystem und ist immer noch ein Garant für eine weltweit anerkannte Ausbildung. Allen einzelnen Schülern kann man gerade nicht dadurch gerecht werden, indem man alle in einen Topf wirft. Zwar behaupten die Befürworter einer Einheitsschule, daß dort differenziert unterrichtet würde. Daß dies dort besser gelingen soll als in einem differenzierten Schulsystem, ist gerade unter den ohnehin schwierigen Bedingungen einer Großstatdt eine äußerst unrealistische Erwartungen. Der Verweis auf Skandinavien kann schon deshalb nicht für die Einheitsschule streiten. Wer – zu Recht – die schlechtere Bildung sozial Benachteiligter kritisiert, muß sich die Mühe machen, nach den Ursachen zu forschen. Die Einheitsschule bietet keine angemessene Antwort. Man schüttet das Kind mit dem Bade aus, wenn man die Gymnasien zerschlägt und dann glaubt, nur weil alle Kinder formal auf ein und dieselbe Schule gingen, würden sich die Probleme in Luft auflösen. Man wird den Kindern nicht dadurch gerecht, daß man alle gleich behandelt. Jedes Kind ist einzigartig und verdient eine differenzierte, individuell angemessene Behandlung.

Das Zwei-Säulen-Modell der CDU vereinigt eine Reihe von Vorzügen: Stadtteilschulen und Gymnasien sind durchlässig. Ihre unterschiedlichen Profile der eher praktisch orientierten Stadteilschulen einerseits und akademisch orientierten Gymnasien andererseits entsprechen den unterschiedlichen Neigungen und Interessen der Schüler. Das Zwei-Säulen-Modell wird auch dem unterschiedlichen Lerntempo von Kindern gerecht. Während das Abitur am Gymnasium nach zwölf Schuljahren abgelegt wird, wird den Schülern der Stadtteilschulen der Weg zum Abitur nicht verbaut: Dort kann nach neun Schuljahren der Hautschulabschluß erreicht werden, aber auch bis zur mittleren Reife oder Fachhochschulreife weiter gelernt werden und nach insgesamt dreizehn Schuljahren sogar das Abitur erreicht werden.

Die Bürgerschaftswahl am 24. Februar 2008 wird daher vor allem eine Abstimmung zwischen der gleichmacherischen Einheitschule der SPD, der GAL und der Linkspartei (Nachfolgepartei der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands) und dem abgewogen-differenzierten Zwei-Säule-Modell der CDU Ole von Beusts sein. Sie haben die Wahl!

Auf der Internetadresse www.vielfalt-statt-einfalt.de können sich alle Schüler, deren Eltern und interessierte Bürger weiter informieren. Das Flugblatt (pdf) können Sie hier herunterladen.

Die Pressemitteilung können Sie ebenfalls hier im pdf-Format herunterladen.

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