RCDS fordert deutliche Erhöhung des BAföG-Satzes
Zur aktuellen Diskussion innerhalb der Bundesregierung und der Regierungskoalition erklĂ€rt der RCDS-Landesvorsitzende KeĂner (25):
âDer RCDS spricht sich fĂŒr eine deutliche Erhöhung der BAföG-FördersĂ€tze aus. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten ist eine Anpassung ĂŒberfĂ€llig.
Zwar ist es nicht Funktion des BAföG, zusĂ€tzliche Belastungen durch StudiengebĂŒhren auszugleichen. Diese verschĂ€rfen in vielen BundeslĂ€ndern aber die ohnehin gelegentlich prekĂ€re Kostensituation bedĂŒrftiger Studenten. So auch in Hamburg. Die EinfĂŒhrung von StudiengebĂŒhren drĂ€ngt daher zusĂ€tzlich zu einer den heutigen Lebenshaltungskosten adĂ€quaten Aufstockung des BAföG.
Der Bund sollte seine Haushaltsreserven mobilisieren, um möglichst die ursprĂŒnglich von Bundesbildungsminister Annette Schavan (CDU) geforderte Erhöhung um zehn Prozent des Förderungshöchstsatzes zu erreichen.
DarĂŒber hinaus sollte das BAföG auch dahingehend angepaĂt werden, daĂ insgesamt mehr Studenten ĂŒberhaupt in den GenuĂ der Förderung kommen.
Eine höhere Neuverschuldung vermag all dies freilich nicht zu rechtfertigen. BlindwĂŒtig ĂŒberzogene Forderungen mĂŒssen sich stets entgegenhalten lassen, daĂ die Staatsschulden von heute mit Zins und Zinseszins die Lasten der Zukunft sind und damit gerade die heute Jungen treffen. MaĂhalten ist daher das Gebot der Stunde.â
